Unser Thema des Monats

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Ich bin kuschliger als der Winter!

Thema des Monats

 

Tee - Erfolgsgeschichte einer Leidenschaft

Die Deutschen lieben ihn – gerade in Herbst und Winter tut ein Tee besonders gut. Und auch die Wissenschaft hat das Getränk entdeckt – zum Beispiel als Waffe gegen Krebs und Herzinfarkt. Im Schnitt trinkt jeder Deutsche knapp 26 Liter Tee pro Jahr – davon rund 77 Prozent schwarzen und 23 Prozent grünen Tee. Doch brauchten die Menschen hierzulande einige Jahrhunderte, um sich mit der Teekultur anzufreunden. Die Chinesen, so lautet die Sage, kennen den Aufguss aus Teebaumblättern schon seit 2700 vor Christus – dank eines Zufalls.

Die Legende sagt, dass der Wind ein Teeblatt in eine Tasse mit heißem Wasser wehte, die Kaiser Shen Nung vor zu trinken beabsichtigte. Auf diese Weise soll er das Nationalgetränk Chinas entdeckt haben.

Ob das damals zur Frühstückszeit geschah oder vielleicht doch eher zur Tea-Time am späten Nachmittag, ist nicht belegt. Nachgewiesen ist allerdings, dass 2000 Jahre später die Teesteuer die Haupteinnahmequelle Chinas war. Heute ist Shen Nungs Entdeckung ein globaler Wirtschaftsfaktor – 4,5 Millionen Tonnen Tee wurden allein im Jahr 2010 geerntet, durchschnittlich 27 Liter trank jeder Deutsche im Jahr 2012.

Was heute auf jedem Frühstückstisch Normalität ist, blieb anfangs Fürsten und Königen vorbehalten – Tee war teuer. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das aromatische Heißgetränk auch für Normalverbraucher erschwinglich und 1679 riet der holländische Arzt Cornelius Bontekoe dann auch gleich zu einem Konsum von bis zu 200 Tassen täglich, im Dienste der Gesundheit. Allerdings wird vermutet, dass er für seinen wohlmeinenden Rat von der Niederländischen Ostindien-Kompanie bezahlt wurde. Ob lose oder im Beutel, ob schwarz, grün oder weiß – Tee ist heute fester Bestandteil unserer Ernährung und Kultur. Das gilt für den privaten Gebrauch ebenso wie für die Gastronomie, und Teeliebhaber bewerten ein Café oder Restaurant durchaus nach der Art und Weise, wie ihr Tee dort ausgewählt, zubereitet und serviert wird.

Grüner und schwarzer Tee stammen von den Blättern der gleichen Pflanze. Der Unterschied liegt lediglich in der Bearbeitung der Blätter: Damit grüner Tee entsteht, trocknen sie nur. Für schwarzen Tee werden die Blätter dagegen maschinell gerollt und zerkleinert: Es kommt zur Fermentation, die dem Schwarztee mithilfe von Sauerstoff seine dunkle Farbe und seinen speziellen Geschmack gibt. „Bei der Fermentation werden Polyphenole abgebaut. Wenn der Tee unfermentiert, also grün ist, bleiben sie in stärkerem Maße erhalten – und damit bleiben genau die Inhaltsstoffe bewahrt, denen man die gesundheitsschützende Wirkung zuschreibt“, sagt Sabine Ellinger, Oecotrophologin am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Uni Bonn. Die Kaffeebohne enthält bis zu zwei Prozent Koffein, die gleiche Menge Tee ein bis fünf Prozent. Allerdings steckt im Kaffee letztendlich mehr Koffein, da man pro Liter deutlich mehr Kaffeepulver (ca. 50 Gramm) als Teeblätter (etwa 13 Gramm ) benötigt. Kaffee enthält daher das Doppelte bis Dreifache an Koffein pro Tasse.

Allerdings entfaltet das Koffein des Tees seine Wirkung anders: Sie setzt langsamer ein und hält länger an, denn je länger Tee zieht, desto mehr lösen sich auch die Gerbstoffe. Diese binden das Koffein, und setzen es im Körper erst nach und nach frei. Dadurch entsteht der Eindruck, dass er nicht so stark aufputscht. Im grünen Tee ist der Anteil an Gerbstoffen sogar noch höher als im schwarzen.

Koffein entwässert. Trinkt man viel koffeinhaltigen Kaffee oder schwarzen beziehungsweise grünen Tee, scheiden die Nieren kurzfristig mehr Wasser und Natrium aus. Der Körper gleicht dieses Defizit aber innerhalb von 24 Stunden wieder aus. Es handelt sich also nicht um Flüssigkeitsverluste, sondern eher um Verschiebungen“, sagt Antje Gahl, Ernährungswissenschaftlerin von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Die Annahme, dass zu jeder Tasse Tee – und Schwarztee – mindestens die gleiche Menge Wasser getrunken werden muss, um keine negative Flüssigkeitsbilanz zu erzielen, ist also inzwischen wissenschaftlich widerlegt.

Für starke Teetrinker gilt das Gleiche wie für Kaffeetrinker: Sie haben häufig mit Verfärbungen der Zähne oder der Zahnzwischenräume zu kämpfen. Außer diesem kosmetischen Problem bringt TeeZähnen aber nur Gutes – besonders, wenn er ohne Zucker getrunken wird. „Besonders schwarzer Tee ist mit 0,5 bis 2,2 Milligramm pro Liter reich an Fluorid, das den Zahnschmelz härtet und die Zähne damit vor Karies schützt“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Daneben enthält er Polyphenole. Diese Bitterstoffe hemmen das Enzym Amylase, das im Speichel vorhanden ist und Stärke zu Zucker umwandelt, der Karies verursachen kann.

 

Grüner Tee

Grüner Tee hat positive Auswirkungen auf das Gehirn. Das fanden englische Forscher heraus. So können sowohl grüner als auch schwarzer Tee ein Enzym im Gehirn blockieren, das an der Entstehung von Alzheimer beteiligt ist. Dabei hält die schützende Wirkung von Grüntee wesentlich länger an als die von Schwarztee.

Auch gegen Multiple Sklerose soll Grüntee helfen. Vor allem der Gerbstoff Epigallocatechingallat spielt im Kampf gegen die Entzündungen im Nervensystem eine wichtige Rolle. Bereits zuvor war ihm ein positiver Effekt gegen andere Entzündungen nachgesagt worden.

 

Schwarze Tee

Schwarze Tee als Hausmittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen ist ein so altes wie beliebtes Hausmittel. Die im Tee enthaltenen Gerbstoffe beruhigen den Darm. Sie haben außerdem eine antibakterielle und leicht schmerzlindernde Wirkung. Idealerweise sollte der Schwarztee zu therapeutischen Zwecken länger als drei Minuten ziehen, damit sich möglichst viele Gerbstoffe aus den Teeblättern lösen können.

Für weitere Fragen gehen Sie zu Ihrem Arzt oder Apotheker. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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